03.11.2012 Einsatzübung in Pellndorf (LL)

Beim Landwirtschaftlichen Objekt der  Familie  Karlhuber in Pellndorf  (vulgo: Hiesmayr) wurde ein neuer  Löschwasserbehälter  mit dem Fassungsvermögen für 100 m³  Wasser errichtet. Im Zuge der bezirksübergreifenden Einsatzübung wurde dieser Behälter über eine Zubringleitung mit einer Länge von über 1,5 km mit Bachwasser gefüllt. Fünf Feuerwehren aus zwei Bezirken (FF Neukematen, FF Piberbach, FF Neuhofen, FF Kematen und FF Schiedlberg) waren an der Übung beteiligt. Übungsannahme war ein Brand im Betriebstrakt des Vierkanthofes wobei eine Person vermisst wurde.  Die teilnehmenden Feuerwehren errichteteten gemeinsam Hand in Hand eine Zubringerleitung mit B-Druckchläuchen und den Einbau von Tragkraftspitzen an strategisch wichtigen Stellen. Zeitgleich wurde  mit der Personensuche unter Zuhilfenahme von Schweren Atemschutz im Übungs Stationsbetrieb begonnen. Das Übungsziel wurde von den Feuerwehren gemeinsam  schnell erarbeitet und zeigt wieder wie gut die bezirksübergreifende Zusammenarbeit sein kann.

25.08.2012 Feuerwehr Kinderprogramm

Unsere Zukunft der Gemeinde, die Kinder von Schiedlberg durften einen Nachmittag lang in unsere wertvolle Feuerwehrarbeit hineinschnuppern. Mit der hydraulischen Rettungsschere wurde, gemeinsam mit den Betreuern, ein Fahrrad in seine Einzelteile zerlegt. Hinter dem Feuerwehrhaus wurde das Zielspritzen mit dem großen Feuerwehrschlauch geübt. Anschließend durften die Kinder bei einer Fahrt mit dem Tanklöschfahrzeug durch den Ortskern von Schiedlberg dabei sein und die Ausrüstung im  Feuerwehrauto entdecken. Krönender Abschluss war eine kunterbunte „Schaumparty“ am Gelände des Bauhofes Schiedlberg.






17.08.2012 Monatsübung

Im Bereich der Serverin- und Tavernenstraße wurde eine Übung mit dem Motto: Schonendes Retten einer Person aus einem Kanalschacht, Löschen und Wasserversorgung durchgeführt. Hierbei musste eine Person vom Rettungstrupp, unter zu Hilfenahme von einem schwerem Atemschutzgerät, aus seiner misslichen Lage befreit werden. Mit gemeinsamen Kräften der Übungsteilnehmer wurde die verunfallte Person wieder an das Tageslicht befördert. Der Kanalschacht wurde anschließend fachgerecht abgesichert und die Person versorgt. Bei der Löschwasserversorgung wurde die neue Straße durch das Ortszentrum genau unter die Lupe genommen und die Ansaugstelle beim Pumpwerk Schiedlberg überprüft. Nach 4 Stunden konnte die Monatsübung im Herzen von Schiedlberg mit einem positiven Übungsverlauf abgeschlossen werden.

05.07.2012 Überflutungen in St. Marien (LL)

Kurz nach 18.00 Uhr wurde die Feuerwehr Schiedlberg aus dem Bezirk Steyr Land in den benachbarten Bezirk Linz Land zur Unterstützung der dort schon in Einsatz stehenden Feuerwehren alarmiert.  Ursache waren die lokalen Überflutungen (Flash floodings) einiger Objekte im Gemeindegebiet St. Marien.  Eine Gewitterzelle zog quer vom oberösterreichischen Salzkammergut aus in Richtung Mühlviertel und brachtekurzzeitig intensiven Starkregen mit sich. Vereinzelt kam es ebenfalls zu Hagelschlag und starken Sturmböen. Die Feuerwehren Neuhofen, St.Marien, Weichstetten und Schiedlberg hatten zahlreiche  Einsätze abzuarbeiten. Darunter war eine Überflutung einer Firmenhalle und die Keller Überflutung eines  Einfamilienhauses im Bereich Kimmersdorf. Die betroffenen Objekte wurden unter der Zuhilfenahme  von Pumpen und Wasserschiebern von den Schlamm- und Wassermassen befreit. Bei diesem bezirksübergreifenden Einsatz funktionierte die Zusammenarbeit der anwesenden Feuerwehren vorbildlich und so konnten alle Unwetterschäden schnell abgearbeitet werden.  (e-steyr.com Bericht) & (Fireworld.at Bericht) & (Stormhunters Austria) & (FF Neuhofen) & (FF St. Marien) & (FF Weichstetten) & (Kaarcom.at)

29.06.2012 Feurige Einsatzübung, Schiedlberg

Auf Höhe der Ortseinfahrt von Matzelsdorf, im Gemeindegebiet Schiedlberg, führten die Feuerwehren Losensteinleiten und Schiedlberg eine möglichst realitätsnahe Einsatzübung durch. Bei dieser Übung mussten die Einsatzkräfte einen Fahrezeugbrand löschen und eingeklemmte Personen möglichst effizent aus den Unfallfracks befreien. Die bestmögliche Zusammenarbeit der beiden benachbarten Feuerwehren stand dabei im Vordergrund. Gesamt Einsatzleiter war der zuständige Kommandant des betroffenen Pflichtbereichs. Er koordinierte die in zwei Bereiche aufgeteilte Einsatzübung mittels direkter Kooperation zu den zwei zuständigen Bereichsleitern. Die Mannschaft der Feuerwehr Schiedlberg übernahm die erste Brandbekämpfung sowie die Personenrettung aus den Unfallfracks. Gemeinsam mit der Feuerwehr Losensteinleiten wurden die Verletzten möglichst schonend aus ihrer misslichen Lage befreit und anschließend aus derGefahrenzone gebracht. Die Feuerwehren arbeiteten bei dieser Einsatzübung vorbildlich „Hand in Hand“ und konnten so schnell das gemeinsam erstrebte positive Übungsziel erreichen. (FF Losensteinleiten) & (Kaarcom.at) & (Fireworld.at  Bericht)

08.06.2012 Schwerer Verkehrsunfall

Die Feuerwehren Sierning, Schiedlberg und in weiterer Folge Neuhofen wurden zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person alarmiert. Zwischen Schiedlberg und Sierning auf Höhe der Trabrennbahn Waidern ereignete sich ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Der eingeklemmte Lenker eines Unfall PKWs wurde unter zu Hilfenahme des hydraulischen Rettungsgerätes aus dem Fahrzeug von den Einsatzkräften der Feuerwehren gerettet und anschließend dem Notarzt Team übergeben.  Die Fahrbahn wurde während des Einsatzes für den gesamten Verkehr aus Sicherheitsgründen gesperrt. Bei dem Verkehrsunfall wurde eine Person schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber C10 ins AKH Linz geflogen. (FF Sierning, FF Neuhofen, C10 Flugretterteam, Polizei und RK Sierning) Zur Info, neue Maßnahme gegen Schaulustige oder Sekundenschläfer die auf Einsatzfahrzeuge oder Menschen am Unfallort mit dem Fahrzeug  durch Unachtsamkeit aufprallen. Einsatzfahrzeuge werden als lebensrettende Puffer eingesetzt um das Leben der Einsatzkräfte und verunfallten Personen vor Ort zu schützen. Ein Weg für die Rettungskräfte bleibt hierbei natürlich erhalten.

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12.05.2012 Großübung, Alarmstufe 3 in Piberbach

Mit dem Einsatzstichwort: „Busunfall mit mehreren Verletzten“ wurden die Kameraden der Feuerwehr Schiedlberg in den benachbarten Bezirk Linz Land alarmiert. Über 20 Mann rückten mit Tankwagen, Löschfahrzeug und Kommandofahrzeug zum Übungsort aus. Im Bereich „Winden/Piberbach“ galt es ein nicht ganz alltägliches Übungsszenario zu meistern. Die Feuerwehr Schiedlberg übernahm die Absicherung des verunfallten Busses und leitete dann in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz die Menschenrettung ein. Besondere Höhepunkte der Übung waren eine Suchaktion mit der Rettungshundestaffel der Feuerwehr Traun nach den vermissten Personen sowie der Bus Bergungseinsatz des Kranes der Feuerwehr Enns. Die Zusammenarbeit der Feuerwehren Kematen an der Krems, Neuhofen an der Krems, Neukematen, Piberbach, Rohr im Kremstal und Schiedlberg mit dem Roten Kreuz sowie den vor Ort anwesenden Notärzten war vorbildlich und zeichnete sich durch einen sehr reibungslosen Übungsverlauf aus.

Fotos und Bericht zur Übung:
[Kaarcom.at Blog – Fotogalerie]

Wir bedanken uns bei der Hauptverantwortlichen Feuerwehr für diese Übung, der Freiwilligen Feuerwehr Neukematen für die Einladung zu dieser Großübung und hoffen auf die weiterhin sehr gute Zusammenarbeit!

Anwesende Kräfte am Übungsort: Feuerwehr PiberbachFeuerwehr Kematen an der KremsFeuerwehr Neuhofen an der KremsFeuerwehr NeukematenFeuerwehr Rohr im KremstalFeuerwehr SchiedlbergFeuerwehr Traun (Rettungshundestaffel), Feuerwehr Enns (LAST und Kran Team), Rotes Kreuz, Notarzt Team, Polizei und Laumat.at (DOKU)

05.05.2013 FJ Schiedlberg & Junge Helden

Seit  dem Jahr 2000 liegt unser Hauptaugenmerk auf der Jugendarbeit. Die 16 Jugendgruppen Mitglieder sind die Zukunft der Feuerwehr Schiedlberg und werden unter der Leitung von Jugendbetreuer HBM Johannes Klinglmair sowie Jugendhelfer HFM Matthias Schmid perfekt und zielgenau für den Aktiven Dienst im Feuerwehrwesen vorbereitet. Das praktische Training für den Feuerwehrjugendleistungsbewerb ist ein Teil dieses intensiven Ausbildungsprozesses. Natürlich steht auch der Spaß und das gemeinsame Erlebnis Feuerwehr im Vordergrund. Wir sind sehr stolz auf unsere Jungen Helden und wünschen ihnen viel Glück bei ihren Teilnahmen an den Bewerben.

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03.05.2012 Atemschutzübung

Bei der heutigen Atemschutzübung wurde das Aufnehmen des Atemschutzgerätes unter verschiedenen Bedingungen trainiert. Die Übungsteilnehmer mussten sich im Fahrzeug mit Ihrer Ausrüstung ausstatten und sich so wie im Einsatzfall vorbereiten. Das richtige Anlegen des Lungenautomates und der Atemschutzmaske standen im Vordergrund. Solche Übungen werden laufend in unserer Feuerwehr für unsere Atemschutzgeräteträger durchgeführt um für den Ernstfall gerüstet zu sein.

Verhalten in Unwettern

Eindringen von Wasser: Das Eindringen von Wasser ins Gebäude führt im Allgemeinen nicht zu einer Gefährdung seiner Standsicherheit, aber doch zu nachhaltigen Schäden am Gebäude (z.B. Türen, Fenster, Haustechnik, Putz, Tapeten, Bodenbeläge) und an der Inneneinrichtung. Erstes Ziel gebäudebezogener Schutzmaßnahmen sollte daher sein, das Eindringen von Wasser in das Gebäude zu verhindern oder zumindest zu begrenzen, solange noch eine ausreichende Gebäudestandsicherheit gegeben ist. Grundsätzlich können folgende Wege des Wassereintritts in Gebäude im Falle eines Hochwasserereignisses unterschieden werden. – Eindringen von: – Grundwasser durch Kellerwände oder Kellersohle – Rückstauwasser durch Kanalisation – Grundwasser durch Undichtheiten bei Hausanschlüssen (Rohrwege, Kabel sind zumeist nicht druckwasserdicht in das Mauerwerk eingebettet) oder durch undichte Fugen – Oberflächenwasser durch Lichtschächte und Kellerfenster – Oberflächenwasser infolge Durchsickerung der Außenwand – Oberflächenwasser durch Tür- und Fensteröffnungen. – In Überschwemmungsgebieten, sonstigen gefährdeten Bereichen und Restrisikogebieten kann auf zweierlei Weise Vorsorge gegen das Eindringen von Wasser getroffen werden. – Wassersperren im Außenbereich zur Verhinderung des Wasserzutrittes zum Gebäude (Grundwasser ist zu berücksichtigen). – Abdichtungs- und Schutzmaßnahmen unmittelbar am Gebäude zur Verhinderung des Eindringens von Wasser in das Gebäude. – Maßnahmen im Außenbereich: Zur Verhinderung des Wasserzutrittes zu einem Gebäude ist dieses in der Regel durch ein umlaufendes Hochwasserschutzbauwerk zu sichern. Hierzu können stationäre, teilmobile bzw. mobile Hochwasserschutzwände eingesetzt werden. Ein wirksamer Hochwasserschutz kann nur dann gewährleistet werden, wenn keine Unterströmung und kein Rückstau aus dem Kanal stattfindet. Zu den klassischen stationären Maßnahmen zählen Erdwälle oder Mauern. Gegebenenfalls genügen kleine Dämme aus Sandsäcken (Vorhaltung). – Abdichtungs- und Schutzmaßnahmen unmittelbar am Gebäude: Derartige Maßnahmen sind im Allgemeinen einfacher und kostengünstiger zu realisieren als Maßnahmen im Außenbereich. Voraussetzung ist die ausreichende Standsicherheit, Wasserbeständigkeit und Wasserdichtheit (keine Durchsickerung) der Außenwände. Diese Abdichtung kann mittels Sperrputz (z. B. Zementputz), Steinzeugfliesen oder Kunststoffmaterialien erfolgen. Auf die wasserdichte Fugenausbildung ist zu achten. Die zum Verschluss der Gebäudeöffnungen verwendbaren Techniken unterscheiden sich sowohl durch die beherrschbaren Wasserdrücke als auch die erforderlichen Installationen und zu lagernden Materialien. – Sandsäcke können bei geringen Wasserständen (einige Dezimeter) zum Einsatz kommen. Die hierzu erforderlichen Materialien sollten möglichst unmittelbar am oder im zu schützenden Objekt gelagert sein. Da keine fixen Einbauten erforderlich sind, eignet sich der Einsatz von Sandsäcken auch zum Schutz von unvorhergesehenen Gefahren. Bei der Wahl der anzuwendenden Abdichtungs- und Schutzmaßnahmen am Gebäude spielt daher nicht nur der abzuwehrende Hochwasserstand, sondern auch der Aufwand zur vorbereitenden Installation, Lagerung von Bauelementen und der Handhabung im Einsatzfall eine bedeutende Rolle.  Neben der Vorwarnzeit im Katastrophenfall sollte auch der erforderliche Arbeitseinsatz sowie die Verfügbarkeit von Hilfskräften in Betracht gezogen werden. – Weiters muss bedacht werden, dass auch bei Abwesenheit das Aktivieren von Schutzsystemen erforderlich sein kann. Für diese Zeiten ist mit organisatorischen Maßnahmen (Nachbarschafts-Hilfe) Vorsorge zu treffen.

Überflutung und Hochwasser: Das „klassische Hochwasser“ entsteht nach anhaltenden Niederschlägen mit hohen Niederschlagsmengen entlang großer Flüsse, wie der Donau und ihrer Zubringer sowie bei anderen Flüssen und Bächen. Das damit verbundene stetige Steigen des Wasserstandes wird beobachtet, Schutzmaßnahmen können meist zeitgerecht ergriffen werden. Anders die Situation, wenn es als Folge von schweren Gewittern mit sintflutartigen Regenfällen, auch wenn sie nicht allzu lange anhalten, zu Überflutungen, Vermurungen und Erdrutschen kommt. Von derartigen Unwettern können einzelne Objekte oder Siedlungen betroffen sein, ohne dass von Hochwasser gesprochen werden kann. Für Schutzvorkehrungen bleibt wenig oder keine Zeit. Wenn nicht vorher entsprechende Vorkehrungen getroffen wurden, können die Schäden hoch sein. Umgekehrt kann durch falsche Maßnahmen zusätzlicher Schaden entstehen. Unbedingt einen Fachmann zu Rate ziehen. Der erste Schritt zur Vorsorge ist die Klärung der Frage: * Kann ich von einem Hochwasser bedroht werden? Dafür ist Beobachtung der Umgebung der Wohnlage, aber auch des benutzten Verkehrsweges, des Schulwegs der Kinder, etc. notwendig. * Sind Flüsse, Bäche, Donau in der Nähe ? Oft muss man dazu ein wenig genauer schauen, um nicht den großen Fluss hinter dem Damm zu übersehen (z.B. Straßen in Augebieten). * Gibt es Hänge in der Nähe ? Auch wenn dort kein Gewässer fließt, kann plötzlicher starker Niederschlag Abgänge von Wassermassen, Schlamm und Geröll hervorrufen. * Gibt es in der Nähe Fischteiche, die übergehen könnten? * Ist in der Gemeinde bekannt, dass es schon einmal ein Hochwasser dort gab? * Wie sieht es mit der Kanalisation aus ? Kann der Kanal übergehen? * Könnten Bäume in der Nähe von Wassermassen unterspült werden und  * Gibt es ausgetrocknete Flussläufe, Bachbette, etc.? Mit den entsprechenden Vorbereitungen können Schäden von Stürmen vermieden oder zumindest gering gehalten werden.

Verhaltensregeln und Tipps bei schweren Stürmen! â€¢ Vorsicht bei Fahrten auf besonders exponierten Straßenabschnitten und Brücken – vor allem Gefahr für große Lastwagen und Wohnanhänger! Beachten Sie die Tipps der Autofahrerklubs! â€¢ Meiden Sie Fahrten durch Waldgebiet und Alleen! â€¢ Vorsicht bei Freiluftveranstaltungen – es wird empfohlen derartige Veranstaltungen aus Sicherheitsgründen abzusagen. â€¢ Fenster und Türen schließen (auch nicht kippen)! Wenn vorhanden, Rollläden oder Fensterläden schließen! â€¢ Verlassen Sie bei Sturm die schützenden Wohnräume nicht – Gefahr durch herabstürzende Trümmer, Bäume oder elektrische Leitungen! â€¢ Wenn Ihr Haus von hohen Bäumen umgeben ist, halten Sie sich nicht im Dachgeschoß auf! Meiden Sie auch Fensterflächen, die zu Bruch gehen könnten! â€¢ Meiden Sie den Aufenthalt in Parks, Waldgebieten und auf Friedhöfen! â€¢ Lassen Sie sich nicht von plötzlich eintretender Windstille täuschen! Schalten Sie das Radio zur weiteren Information über die Wetterentwicklung ein! â€¢ Wenn Sie sich im Freien aufhalten müssen, meiden Sie die Nähe von Gebäuden Gerüsten, hohen Bäumen und Strommasten! â€¢ Parken Sie Fahrzeuge nicht in der Nähe von Häusern oder hohen Bäumen! Parken Sie ihr Fahrzeug in der Garage! Keine Unterführungen für Parkzwecke benutzen, um Rettungskräften freie Zugangswege zu den Einsatzorten zu gewähren. â€¢ Bei Stürmen Zelte und Wohnwagen verlassen, da aufgrund mangelnder Verankerung Umsturzgefahr besteht. â€¢ Überprüfen Sie vor dem Sturm ihre Taschenlampen bzw. Notstromversorgung – Gefahr von Stromausfällen â€¢ Beginnen Sie allfällige Aufräumarbeiten erst nach Ende des Sturmes. Achten Sie dabei auf ausreichenden Abstand zu möglicherweise einsturzgefährdeten Bauten sowie zu abgerissenen Stromleitungen! â€¢ Denken Sie auch an Menschen in Ihrer Umgebung, die hilfsbedürftig sind oder die kein Deutsch verstehen. Sie benötigen Ihre Unterstützung.

Gewitter und Blitz:  Es gibt bedauerlicherweise keine absolut verläßliche Methode, den Beginn und die Dauer der Gefährdung bei einem Gewitter festzustellen. Wenn zwischen Blitz und Donner jedoch weniger als 10 Sekunden vergehen, ist das Gewitter gefährlich nahe. Für diesen Fall sind folgende Vorsichtsmaßnahmen zu beachten: Gefährlich sind: * Einzeln stehende Bäume und Baumgruppen * Metallzäune * Berggipfel; am Fuß von Felswänden noch mindestens 15 Meter Abstand halten * Waldränder mit hohen Bäumen * Aufenthalt im Wasser (ungeschützte Boote), Wasserrinnen * Ungeschützte Fahrzeuge (Fahrräder, Motorräder) Schutz bieten: * Gebäude mit Blitzschutzanlage (Blitzableiter) * Stahlskelettbauten * Bleckbaracken * Fahrzeuge mit Ganzmetallkarosserie (Auto, Wohnwagen, Eisenbahnwaggon) Im Notfall Schutz suchen: * In Mulde, Hohlweg, Höhle, Hütte (In Raummitte aufhalten) * Im Waldesinneren (aber die Nähe von herausragende freistehenden Bäumen meiden) * In der Ebene mit geschlossener Fußstellung auf den Boden hocken, sich nicht auf den Boden legen * Gegenüber möglichen Einschlagobjekten mindestens 3 Meter Abstand halten. – Zu vermeiden: * Baden in einem See oder anderen Gewässern * Personen im Freien sollen nicht in Gruppen nahe beieinander stehen, sondern getrennt Schutz suchen; sich nicht gegenseitig berühren * Telefonapparate sind zwar technisch abgesichert, aber trotzdem ist es ratsam, bei Gewitter Telefongespräche zu verschieben und die Fernmeldeanlage nicht zu berühren * Dusch- und Wannenbäder sollten ebenfalls verschoben werden. Lieber warten, bis das Gewitter vorbei ist. Sicher ist sicher!

Erdbeben:  Nicht nur im Ausland sondern auch in –sterreich können kleinere Erdbeben auftreten. – Vor einem Erdbeben: * –NORM beim Bauen beachten, auf einen guten Bauzustand des Hauses achten! * In der Wohnung schwere Möbel in der Wand gut verankern, über den Betten keine schweren Bilder oder Regale aufhängen. * Sichere Plätze in der Wohnung festlegen, das sind im allgemeinen Plätze in der Nähe von tragenden Wänden, unter Türstöcken; lebensnotwendige Medikamente, Notgepäck bereithalten. * Die Lage des Hauptschalters für Strom und die Absperrventile für Wasser oder Gas einprägen, auch Nachbarn informieren. – Während eines Erdbebens: * Im Haus weilende Personen sollen schon früher ausgewählte Plätze aufsuchen und das Ende des Erdbebens abwarten. * Im Freien befindliche Personen sollen dort bleiben und Sicherheitsabstand zu Gebäuden (herabfallende Dachziegel, Schornsteine etc) und Freileitungen einhalten. In engen Straßen am besten den nächsten Hauseingang oder die nächste Hauseinfahrt aufsuchen. – Nach einem Erdbeben: * Offene Feuer (Kamin, Kerzen etc) löschen, Strom mit dem Hauptschalter ausschalten, Haupthähne von Gas und Wasser schließen, Verletzte versorgen, Bauschäden überprüfen, bei Einsturzgefahr mit Notgepäck das Haus umgehend verlassen. * Im Freien Sicherheitsabstand zu Gebäuden einhalten, weil Nachbeben weitere Schäden verursachen könnten und Gebäudeteile herabstürzen könnten. * Über Radio durchgegebene Verhaltensinstruktionen beachten; nötigenfalls anderen Hilfe leisten. * Häuser oder Wohnungen erst wieder nach Entwarnung verlassen! * Privatfahrten mit Kfz und unnötige Telefonate möglichst unterlassen, damit die Hilfsdienste nicht behindert werden.

Blog der Freiwilligen Feuerwehr Schiedlberg