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Das Feuerwehrhaus

Auszug aus der Chronik: 4. und 5. Juli 1992: Eröffnung des neuen Feuerwehrhauses 4. Juli: Am Vorabend Zeltfest und Tanz. Großer finanzieller Erfolg – 5. Juli: Einweihung des Feuerwehrhauses, Ehrengäste: Nationalrat Murauer, Landesrat Klausberger, Landesrätin Fösleitner, Bezirkshauptmann Gurtner, Bezirkskommandant OBR Edlmayr, Abschnittskommandant BR Leitner, Architekt Johann Englmair, Firmenvertreter und viele Angehörige der Nachbarfeuerwehren. Ehrungen: Feuerwehrverdienstkreuz: Josef Kreutzinger, Josef Ganglbauer, Anton Richter, Feuerwehr Bezirksmedaille: Bürgermeister Karl Platzer, Josef Singhuber, Kreutzinger Alfred, Innerhaider August und Edlinger Franz. Die Kameraden Josef Kreutzinger und Anton Richter wurden von der Gemeinde Schiedlberg mit dem „Goldenen Ehrenzeichen“ geehrt. – Highlights: Das gesamte Zeughaus kann per Notstromgerät mit Energie versorgt werden. Die Schlauchwaschanlage mit dem einfachen aber wirkungsvollen System. Der neue Mannschaftsraum mit integrierter Bar und Multifunktions Tischen. Spezial Alarmanlage auch ohne Netzspannung funktionsfähig. – Raumaufteilung: EG: Funkraum, Wasch und Toilettanlage, Werkstatt, Getränkelager und Fahrzeughalle – OG: Lager und Schulungsraum.

Der Funkraum ist die Nachrichtenzentrale  unseres Zeughauses. Hier laufen während eines Einsatzes  alle Nachrichten zusammen. Als Kommunikationsmittel stehen uns ein Funk Gerät, ein Festnetz Telefon, ein Faxgerät sowie ein PC zur Verfügung. Funk Rufname der Zentrale: FLORIAN SCHIEDLBERG – Telefonnummer der Zentrale: 07251/333 – FAX Nummer der Zentrale: 07251/333

Damit unsere Fahrzeuge immer Einsatzbereit sind wird der Zustand der Batterie durch ein Ladesystem kontrolliert. Der Batterie Zustand des Kommando Fahrzeug wird mit einem Pölz BTL 2000 Ladesystem überwacht. Es hat drei Steckplätze und ein Zwischengerät für unser Löschfahrzeug, das die Tragkraftspritze im Fahrzeug geladen werden kann. Das TLF-A 2000 wird zusätzlich über einem separaten Anschluss mit Druckluft versorgt.  Diese kommt aus einem Kompressor der im angebauten Bauhof stationiert ist. Außerdem werden die Ladegeräte für Funk und Handscheinwerfer mit 230 Volt Wechselspannung beliefert.

Schlauchwaschanlage: Dieses System ist sehr einfach und unkompliziert ausgelegt! Aber es ist sehr effektiv und benutzerfreundlich. Nach der Trocknung werden die Schläuche händisch mittels einer Aufroll Maschine zusammen gerollt und anschließen in ein Schlauchlager transportiert.

Das Warn und Alarm System Alu2G ROT ist eine moderne Einrichtung für die Alarmierung der Feuerwehren von Oberösterreich. Die Alarmierung erfolgt hierbei über Funk. Die Sirene kann von den Bezirkwarnstellen, des Landesfeuerwehrkommandos oder  manuell über das Kontroll Panel ausgelöst werden. So funktionierts: Einsatzaufträge seitens der O–-Landeswarnzentrale in Linz werden nun in digitaler Form zu den Endstellen bei der Feuerwehr übermittelt. Aber auch die Übermittlung der Zivilschutzalarmsignale mittels Sirenen zur Warnung der Bevölkerung im Katastrophenfall  erfolgt nun auf diesem Wege.  Die Übermittlung des Einsatzbefehles erfolgt dabei  über die Sirenen auf dem Zeughaus und des Gemeindamtes. Zugleich ist dieser Einsatzbefehl auch am Display der WAS-Bedienstelle ablesbar und es erfolgt ein automatischer Ausdruck eines Alarmierungs Faxes auf einem in der Zentrale installierten Kombigerätes.

Angelobungsformeln

Die Angelobung bezeichnet in –sterreich die Verpflichtung zur gesetzestreuen und gewissenhaften Ausübung übertragener Funktionen mit einem feierlichen Versprechen, dem Gelöbnis. Die endgültige Aufnahme in die Freiwillige Feuerwehr erfolgt durch Angelobung. Der Text des Gelöbnisses variiert zwischen den Bundesländern, ist aber im Wesentlichen: Angelobungsformel für den Aktiv Stand (Ab dem 16. Lebensjahr): Ich gelobe meine freiwillig übernommene Pflicht als Feuerwehrmann pünktlich und gewissenhaft zu erfüllen, die Befehle meiner Vorgesetzten zu befolgen, die mir übergebenen Ausrüstungsgegenstände vorsorglich zu behandeln und allen Mitgliedern ein treuer Kamerad zu sein. Angelobungsformel für die Feuerwehrjugend (Bei Eintritt): Ich gelobe, meine freiwillig übernommenen Pflichten als Jungfeuerwehrmann pünktlich und gewissenhaft zu erfüllen, die Anordnungen meiner Vorgesetzten zu befolgen, an den Ausbildungsveranstaltungen teilzunehmen, die mir anvertraute Ausrüstunzweckentsprechend zu verwenden und sorgfältig zu behandeln sowie allen Mitgliedern ein guter Kamerad zu sein.

Aufgaben des Kommandos

Kommandant: Repräsentation der Feuerwehr nach außen!· Verantwortlich für die Ausbildung der Mannschaft· Kommandositzungen organisieren· Übungsbetrieb organisieren· Organisation von: Brandschutzpläne Wasserkarte Alarmplan· Lehrgangsteilnehmer organisieren· Bewerbe· Grundausbildung in der Feuerwehr· –ffentlichkeitsarbeit – Kommandant Stellvertreter: Ausbildung der Mannschaft – theoretische Schulungen· Abhalten von Übungen· Übungsbetrieb organisieren· Organisation von: Brandschutzpläne Wasserkarte Alarmplan· Lehrgangsteilnehmer organisieren· Bewerbe· Grundausbildung in der Feuerwehr· –ffentlichkeitsarbeit – Kassier: Buchhaltung· Sammeln (Einteilung, Sammellisten)· Verrechnung der Einsätze – Schriftführer: Einsatzberichte· Mitgliederliste· Protokolle· Tätigkeitsbericht· Gebäudeliste überprüfen· Einladungen· Lehrgangsanmeldung· Bewerbsanmeldung· Archiv: Fotoalben, Ehrenbuch, Totenbuch – Zeugwart: Sirenenprobe· Kleiderkammer· Fahrzeuge: Wartung, –lwechsel, Kfz-Überprüfung, Treibstoff· Geräte: Treibstoff, –lwechsel, Wartung· Stopfdichtung bei Pumpen (Dichtheitsprobe)· Funkgeräte: Akkus regelmäßig völlig entladen und laden· Handscheinwerfer: Akkus laden· defektes Gerät reparieren bzw. auswechseln· Nach Übungen und Einsätzen: Sichtkontrolle bei Rettungsleinen, Drahtseilen, Hydraulischem Bergegerät· Zeughausreinigung organisieren· Müllentsorgung: Mülltonne entleeren, –lbindemittel entsorgen· Winter: Schneeketten auflegen, Beheizung des Zeughauses, Schlauchhaspel entleeren (TLF), Dichtungen einfetten – Zugskommandant:  Ausbildung der Mannschaft· Zugsbewerb· 1 Großübung· 1 Großübung mit einer oder mehreren Nachbarfeuerwehren pro Jahr – Lotsenkommandant: Feuerwache und Parkdienst organisieren · 2 Funkübungen pro Jahr – Gruppenkommandant: Übungen organisieren· Bewerbsübungen Atemschutzwart· Wartung und Reinigung der Atemschutzgeräte· Befüllen der Atemschutzflaschen· Termine für Atemschutzuntersuchungen· 4 Atemschutzübungen pro Jahr Jugendbetreuer· Ausbildung der Feuerwehrjugend· Wissenstest· Jugendlager· Jugendbewerb.

Unsere Dienstgrade

In den Feuerwehren gibt es in den verschiedenen Ländern Dienstgrade, die nach Ausbildungsstand, Dienstverwendung oder Dienstalter vergeben werden. In Deutschland und –sterreich sind die Dienstgrade sehr ähnlich, unterscheiden sich aber in kleinen Details, da dies in den jeweiligen Bundesländern getrennt geregelt ist. In der Schweiz sind die Dienstgrade an die militärischen Dienstgrade der Schweizer Armee (vor 2003) angelehnt. Je nach Dienstverwendung oder Dienstalter hat jedes Feuerwehrmitglied in –sterreich einen Dienstgrad. Im Großen und Ganzen sind die Dienstgrade bundesweit einheitlich. Da in –sterreich die Feuerwehr Bundesländersache ist, obliegt es dem jeweiligen Landesfeuerwehrverband die Dienstgradtafel zu erlassen.

Schutzausrüstung

P1010376 P1010382 P1010439 P1010446Die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) muss bei gefährlichen Arbeiten und Tätigkeiten verwendet werden, um Verletzungen zu vermeiden oder zu minimieren, die durch andere Maßnahmen nicht verhindert werden können. Neben den technischen (Gefahrvermeidung) und organisatorischen Maßnahmen (Gefahreinwirkung z. B. zeitlich begrenzen) zählen die persönlichen Maßnahmen (PSA und Unterweisung) zu den klassischen Maßnahmen des Arbeitsschutz und der Arbeitssicherheit. Schutzausrüstungen finden Verwendung zum Beispiel in der Landwirtschaft, Forstwirtschaft, bei der Feuerwehr oder im Katastrophenschutz, in Fertigungsbetrieben (z. B. Chemie) oder in der Bauwirtschaft. Aber auch in der Freizeit oder beim Sport können sie unerlässliche Hilfsmittel darstellen (z. B. Kopfschutz, Rettungsweste oder Schutzbrille). Sie sollten/müssen den jeweiligen nationalen Normen und Gesetzen entsprechen.

Die Hilfsorganisation

Die Feuerwehr ist eine Hilfsorganisation mit der Aufgabe bei Bränden, Unfällen,Überschwemmungen und ähnlichen Ereignissen, Hilfe zu leisten, d. h., Menschen, Tiere und Sachwerte zu retten, zu schützen und zu bergen. Oberste Priorität hat dabei das Retten. Da in den letzten Jahrzehnten die Zahl der Brände stark zurückgegangen ist, übernimmt die Feuerwehr zunehmend Aufgaben, die über die traditionelle Brandbekämpfung hinausgehen. Die Art der neu übernommenen Aufgaben und die Strukturen der Feuerwehren sind regional sehr unterschiedlich; so kann auch die Verhinderung von Umweltschäden Auslöser für einen Feuerwehreinsatz sein. – Weitere Informationen dazu gibt es im WikiProjekt für Einsatzorganisationen.

Die Mannschaft

Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit! Mit diesen Worten identifiziert sich die Mannschaft der Feuerwehr Schiedlberg. Um diese Sicherheit auch gewährleisten zu können, absolvieren die Mitglieder ständig Kurse und Weiterbildungen auf den einzelnen Gebieten. Die FF Schiedlberg verfügt derzeit über einen Mannschaftsstand von 79 aktiven Mitgliedern, davon besitzen 15 den Atemschutzgeräteträgerlehrgang. Unser Team, welches 7 Tage die Woche, 52 Wochen im Jahr für Sie da ist! Mannschaftsstärke: 76 Aktive Als Feuerwehrmann können Sie einen wertvollen Beitrag für die Sicherheit der Allgemeinheit leisten.

Die Notrufnummern

Wichtige Notrufe: POLIZEI 133 RETTUNG 144 FEUERWEHR 122 Weitere Notrufe: Notruf für Gehörlose: 0800 13 31 33 (über Fax bzw SMS aus Mobilnetzen), Ärztefunkdienst: 141 (Bereitschaftsdienst praktischer Ärzteaußerhalb regulärer Ordinationszeiten) Bergrettungsdienst: 140 Vergiftungsinformationszentrale: 01/406 43 43 Frauenhäuser Notruf: 05 / 77 22 Gefährliche Gebrechen: Gasnotruf: 128 Soziale Notfälle: PSI – psychosoziale Information: 01/313 30 Rat auf Draht (Kinder- und Jugend-Telefonhilfe): 147 Telefonseelsorge: 142 KiB children care: 0664 620 30 40 (Verein für die Begleitung und Betreuung kranker Kinder) Pannenhilfe: –AMTC: 120 ARB–: 123 Hilfe im Ausland: Außenministerium Wien – Serviceline (weltweit):+43 / 1 / 901 15 4411 juristische, medizinische und technische Nothilfe (–AMTC):+43 / 1 / 25 120 00 Sperrtelefone:Maestro (Bankomat): +43 / 1 / 204 88 00Mastercard/Visa (Pay Life): +43 / 1 / 717 01 45 00Mastercard/Visa (Card Complete): +43 / 1 / 711 11 770Diners Club (Air Plus): +43 / 1 / 501 35 136 American Express: +49 / 69 97 97 2000 Wichtiger Hinweis: Die Rufnummern 120 und 123 sind keine eigentlichen Notrufnummern,sondern „öffentliche Kurzrufnummern für besondere Dienste“ im Sinnedes § 21 der Verordnung der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH,mit der Bestimmungen für Kommunikationsparameter, Entgelte undMehrwertdienste festgelegt werden (Kommunikationsparameter-,Entgelt- und Mehrwertdiensteverordnung – KEM-V) idF BGBl II Nr. 77/2008. Ebenso ist die Telefonnummer der Vergiftungszentrale keine Notrufnummer.Die Notrufnummer 112 läuft in –sterreich ausschließlich bei der Polizei auf gemäß § 18 KEM-V,Anforderungen anderer Rettungsdienste werden aber mitabgewickelt Geregelter Ablauf eines Notrufes: Die 6 Ws* Wer ruft an/Rückrufnummer?* Wo geschah es?* Was geschah?* Wie viele Personen sind betroffen?* Welche Art der Erkrankung/Verletzung liegt vor?* Warten auf Rückfragen!

Unsere Jugendgruppe

Die Jugendgruppe Schiedlberg – Ein starkes Stück Freizeit Beginn 2000 konnte mit der Gründung einer Jugendgruppe ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung der Feuerwehr Schiedlberg  geschaffen werden.  Die positiven Auswirkungen dieses Beschlusses waren bereits nach kurzer Zeit ersichtlich. Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren können jederzeit der Feuerwehrjugend beitreten. Die Ausbildung bei der Feuerwehrjugend ist umfassend. Sie beinhaltet den richtigen Umgang mit Löschgeräten und vielen anderen Geräten der Feuerwehrtechnik, eine fundierte Erste Hilfe Ausbildung und vieles mehr. Natürlich kommt hier keinesfalls Langeweile auf, unsere Jugend Betreuer kombinieren die Wissensvermittlung stets mit einer Portion Spaß und Unterhaltung. Nebenbei sorgen Ausflüge, Bewerbe, Veranstaltungen und Spiele für die nötige Abwechslung. Die Überstellung vom Jugend- in den Einsatzdienst der Feuerwehr erfolgt im Alter von 16 Jahren. Ab diesem Zeitpunkt kann der Jugendliche nach der weiteren Grundausbildung auch im Ernstfall eingesetzt werden. Beitritt: Grundsätzlich ab dem 10. Geburtstag. Wir sind immer bestrebt neue Mitglieder in die Jugend  aufzunehmen und sie mit dem besten Wissen und Gewissen für den Aktiven Dienst vorzubereiten. Beitritt: Grundsätzlich ab dem 10. Geburtstag. Wir sind immer bestrebt neue Mitglieder in die Jugend aufzunehmen und sie mit dem besten Wissen und Gewissen für den Aktiven Dienst vorzubereiten.

Unsere Aufgabe: Retten

Das Retten ist die Abwendung einer Lebensgefahr von Menschen durch Sofortmaßnahmen (Erste Hilfe), die der Erhaltung oder Wiederherstellung von Atmung, Kreislauf oder Herztätigkeit dienen, und/oder das Befreien aus einer Zwangslage durch technische Rettungsmaßnahmen. Tätigkeitsfelder hierfür sind z. B.: Feuer,  Überschwemmungen oder Verkehrsunfälle. – Weitere Informationen dazu gibt es im WikiProjekt für Einsatzorganisationen.