Die Feuerlöscher Arten

Dauerdrucklöscher sind Geräte, deren Löschmittel unter permanentem Treibmitteldruck stehen. Dabei übt das Treibgas einen ständigen Druck auf das Löschmittel aus. Wird die Auslöseeinrichtung betätigt. so wird das Löschmittel dosiert über das Steigrohr und die Ausspritzdüse in Verbindung mit dem Treibgasmittel ausgetrieben. Beim Dauerdrucklöscher kommt hauptsächlich Löschpulver als Löschmittel zum Einsatz. Es gibt auch Hersteller, die den Dauerdrucklöscher so konstruieren, dass er mit Wasser oder Schaum als Löschmittel betrieben wird. Als erforderliches Treibgasmittel verwendet man heute Stickstoff (N2). Tipp: Bei den qualitativ hochwertigen Feuerlöschern, den Aufladefeuerlöschern, wird das Gas in einer besonders dickwandigen Treibmittelflasche bis zur Inbetriebnahme gespeichert. Die abzudichtende Fläche ist nur sehr klein und somit kann ein Nichtfunktionieren durch Undichtigkeiten bei dieser Löscherbauart so gut wie ausgeschlossen werden.

Aufladelöscher sind Geräte, deren Löschmittel erst bei der  Inbetriebsetzung unter Druck gesetzt werden. Der Aufladelöscher besteht    aus 2 Behältern, und zwar dem Löschmittel- und Treibgasbehälter. Wird  eine Verbindung zwischen beiden Behältern hergestellt, z.B.. durch –ffnen des Ventils, so strömt das Treibgas aus dem Treibgasbehälter in den Löschmittebehälter, dieser ist somit „aufgeladen“. Er stellt die zuverlässigste Sicherstellung des Treibgasdruckes dar, weil die CO2- Treibgastbehälter vor ihrem Einbau genügend lange auf die Dichtheit geprüft werden können. Auch Ihre etwaige Auswechslung bei Nachprüfungen ist problemlos. Die Druckbehälter der Aufladelöscher werden aus dem gleichen Material wie die Druckgasbehälter hergestellt. Das Treibgasmittel, das in einer innenliegenden Treibgaspatrone oder außenliegenden Treibgasflasche aufbewahrt werden kann, ist Kohlendioxid (CO²). Der Aufladelöscher ist aufgrund des hier verwendeten CO²- Treibgases mit einer Überdrucksicherung ausgestattet. Es handelt sich hier in den meisten Fällen um Federsicherheitsventile. Bei den außenliegenden Treibgasflaschen ist das Ventil mit einer Überdrucksicherung ausgestattet wobei beim Fehlen der grünen Plastikkappe am Überdruckventil signalisiert wird, dass die Treibgasflasche unter Überdruck gestanden hat. Bei den innenliegenden Treibgaspatronen ist der Flaschenverschluss so ausgebildet, dass er auch gleichzeitig als Sicherheitseinrichtung wirkt.

Fettbrandlöscher sind die einzigen, die verwendet werden können, um Brände zu bekämpfen, die aus Speisefett oder Speiseöl resultieren, dazu zählen auch Friteusenbrände. Aus diesem Grund werden Fettbrandlöscher in Kantinen und in Küchen von Gastronomiebetrieben eingesetzt. Da für die Fettbrände eine neue Brandklasse eingeführt wurde, ist beim Kauf eines Fettbrandlöschers unbedingt darauf zu achten, dass hier die Brandklassen A und F auf der Flasche verzeichnet sind. Fettbrandlöscher, die beide Brandklassen aufweisen, könne sowohl für Brände von festen Stoffen mit Glutbildung und Fettbrände verwendet werden, sind also für den Einsatz in Küchen und Haushalten gleichermaßen gut geeignet. Im Handel sind Fettbrandlöscher mit einem Löschvermögen von 2l und 6l erhältlich. – Löschprinzip: Der Fettbrandlöscher wurde mit einem speziellen Löschmittel ausgestattet, der sowohl das Löschen von Papier oder Stroh ermöglicht, als auch das Löschen von Speisefetten oder –len. Da normalerweise Feuer der Brandklasse A mit Wasser gelöscht werden, wurde ein Löschmittel entwickelt, das kein Wasser enthält. Auf diese Weise können Fettbrände ohne die Gefahr einer Explosion gelöscht werden. Das Löschmittel sorgt bei Feuern der beiden Brandklassen dafür, dass die Flammen erstickt werden. Das Löschmittel verhindert, dass neuer Stauerstoff an die Flammen kommen kann. – Vorteile und Nachteile: Der große Vorteil der Fettbrandlöscher ist, dass man problemlos brennende Speiseöle und -fette löschen kann. Darüber hinaus ist dies die einzige Möglichkeit, einen Friteusenbrand zu löschen. Dadurch, dass das verwendete Löschmittel für Brände der Klassen A und F einsetzbar ist, ergibt sich eine universelle Einsetzbarkeit für die üblichsten Brände in Büros und in der Gastronomie. Zudem können sie für Fettbrände in elektrische Anlagen bis 1.000 V angewendet werden. Allerdings müssen Fettbrandlöscher zwingend bei einem Löschgang komplett geleert werden. Dies ist notwendig, um ein vollständiges Löschen der Flammen zu gewährleisten und ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Darüber hinaus besitzen die Fettbrandlöscher meist nur eine geringe Löschkraft, so dass sie nicht für großflächige Brände ausgelegt sind. – Handhabung: Die handelsüblichen Fettfeuerlöscher sind ähnlich einfach zu handhaben, wie die übrigen Handfeuerlöscher. Um den Löscher zu aktivieren, muss man den Sicherheitsstift am Kopf des Löschers ziehen. Das Löschmittel wird sofort aktiv. Nun muss der Schlauch auf den Brand gerichtet werden. Dabei ist ein Mindestsicherheitsabstand von 1m – 1,50m einzuhalten. Um das Löschmittel zu versprühen, muss nun nur der Hebel am Rohr gedrückt werden. Das Löschmittel muss so gut wie möglich auf das zu löschende –l aufgebracht werden, um die Flammen zu ersticken. Wichtig ist, dass man den Löscher bei Benutzung immer komplett entleert. – Preise: Je nach Größe sind Fettbrandlöscher zwischen 80€ und 125€ erhältlich. Diese werde meist mit Wandhalterung und Diebstahlsicherung angeboten.

Wasserlöscher –  Die Löschwirkung des Wassers beruht auf dem Kühleffekt. Durch die hohe spezifische Wärmekapazität. verbunden mit der hohen Verdampfungswärme wird dem Brandherd soviel Wärme entzogen und vom Wasser aufgenommen, dass der brennbare Stoff unter seine Mindestverbrennungstemperatur abgekühlt wird und danach der Brand zum Erliegen kommt. In welchem Maße das hohe Wärmebindungsvermögen des Wassers auch praktisch zur Geltung kommt, hängt ganz von seinem Zerteilungsgrad ab. Denn je feiner die Tröpfchen sind in die das Wasser zerteilt wird, desto größer wird die benetzende Oberfläche. Eine große benetzte Oberfläche bedeutet gleichzeitig auch eine große Kontaktfläche für die Wärmeübertragung. Die kleinen Tröpfchen des Sprühstrahls können sich dadurch wesentlich schneller erwärmen, sieden und verdampfen als die kompakte Masse des Vollstrahls. Deshalb sollte wenn möglich auch mit Sprühstrahl gelöscht werden, dabei darf aber nicht außer acht gelassen werden, dass beim Sprühstrahl in der Regel die Wurfweite geringer ist als die des Vollstrahls. – Zusätze: Damit das Wasser nicht eingefriert und um die Oberflächenspannung zu verringern (Benetzungseffekt) werden ihm Zusätze (Frostschutzmittel) beigemischt. Als Zusätze werden folgende Stoffe verwendet: Geringe Mengen unterschiedlicher Tenside, verschiedene anorganische Salze wie Pottasche, Magnesium-. Calcium- und Natriumchlorid, Alkohol (geringe Mengen) und diverse Tonarten. All diese Zusätze tragen auch zu einer Verbesserung der Löscheigenschaften bei und sind gleichzeitig ein Konservierungsmittel. Vorteile des Löschmittels Wasser: Wasser hat die größte spezifische Wärmekapazität aller für den Löschvorgang verwendeten Stoffe und ist deshalb das beste Löschmittel für feste, glutbildende Stoffe. Es ist ungiftig und weitgehend chemisch neutral. – Nachteile des Löschmittels Wasser: Wasser fängt ab 0 °C das Gefrieren an, dabei vergrößert es sein Volumen um ca. 9 % und übt dadurch eine evtl. gefährliche Kraft auf den Löschmittelbehälter aus. Ebenso ist Wasser wirkungslos, teils sogar gefährlich bei größeren Gasbränden, brennbaren Flüssigkeiten, brennbaren Metallen, Chemikalien die mit Wasser heftig reagieren, Karbid und ungelöschtem Kalk. Gefahr besteht auch bei elektrischen Anlagen im Niederspannungsbereich (bis 1000 Volt und 60 Herz) und besonders im Hochspannungsbereich (ab 1000 Volt). Bei größeren Einsätzen bei brennenden Chemikalien kann unter Umständen eine Gefährdung des Grundwassers nicht ausgeschlossen werden.

Co2 Löscher – Kohlendioxid ist für die Bekämpfung von Bränden der Brandklassen B und C zugelassen, also gegen Brände von Flüssigkeiten und Gasen. Die Löschwirkung des Kohlendioxids beruht auf dem Stickeffekt. Da es um das 1.5- fache schwerer als Luft ist, breitet es sich über einen Flammenbrand aus und verhindert den Sauerstoffzutritt bzw. verringert den Sauerstoffgehalt der Luft so weit, dass eine Verbrennung nicht mehr möglich ist. Das heißt, dass der Sauerstoffgehalt der Luft, der bei 21 Vol. % liegt im allgemeinen auf mindestens 15 Vol. %. herabgesetzt werden muss. Hierzu ist eine Kohlendioxidkonzentration von ca. 30 Vol. % erforderlich. Stark vereinfacht kann als Faustformel gelten: Für einen Flammenbrand benötigt man für 1m2 geschlossenen Raum ca. 1 kg Kohlendioxid. – Anwendung des Kohlendioxids: Der größte Vorteil des Kohlendioxids ist der, dass nach dem Löscheinsatz keine Rückstände des Löschmittels zurückbleiben. Dieser Vorteil bestimmt weitgehend den Anwendungsbereich dieses Löschmittels. Es wird hauptsächlich bei Bränden verwendet, bei denen durch andere Löschmittel erhebliche Schäden entstehen können, beispielsweise Brände in Laboratorien, an elektrischen Anlagen, in EDV-Anlagen, in der Gastronomie/ Küchenbereich und in der Lack- und Lösungsmittelindustrie. Kohlendioxid wird in drei Zustandsformen zum Einsatz gebracht: – Schnee  – Nebel (Aerosol)- Gas – Beim Einsatz von Kohlendioxidschnee wird durch das Schneerohr ein Wärmeaustausch mit der Luft verhindert. Die Expansionskälte lässt bei einem 6 kg Löscher je nach Konstruktion des Schneerohrs 10 bis 20 % der Füllmenge als Schnee austreten. Beim Kohlendioxid-Aerosol-Löscher wird der Wärmeaustausch mit der Umluft nicht so stark unterbunden. Es bildet sich weniger Schnee, der durch ein Sieb gedrückt wird und in kleinen Partikeln im Gasstrom schwebt. Als reines gasförmiges Löschmittel wird Kohlendioxid nur in stationären Löschanlagen verwendet. Die Löschwirkung des gasförmigen Kohlendioxids ist bei brennenden Flüssigkeiten geringer als die des Schnees oder Aerosols. Bei Bränden im Freien ist der Einsatz von Kohlendioxid nur begrenzt möglich, da das Gas durch Windbewegungen vertrieben wird, bevor es eine löschfähige Wolke bilden kann.  – Aufbau von Kohlendioxidlöschern: Kohlendioxidlöscher mit Abzugshebelarmatur für Fingerbetätigung Sicherung mit Sicherungsstift Abzugshebel Pistolengriff Ventilstopfen Ventilbolzen Schneebause Düse – Funktion: Sicherungsstift 1 herausziehen – Gerät ist einsatzbereit. Löscher auf den Brandherd richten. Durch ziehen des Abzugshebels 2 am Pistolengriff 3 wird Ventilstopfen 4 durch Ventilbolzen 5 abgehoben. Komprimiertes Kohlendioxid wird frei und durch die Brause oder Gasdüse auf den Brandherd gerichtet.  Der Löschstrahl kann jederzeit unterbrochen werden.  – Sicherheitsmaßnahmen: In engen, schlecht belüfteten Räumen darf Kohlendioxid, wegen seiner gesundheitsschädlichen Wirkung, nicht ohne umluftunabhängigem Atemschutz verwendet werden. Bei stationären Anlagen muss vor dem Löschmitteleinsatz eine Warnsirene 60 Sekunden lang ertönen damit alle Personen den Raum rechtzeitig verlassen können ohne Schaden zu nehmen.

Schaumlöscher – Schaum ist das einzige Löschmittel, das nicht in der fertigen Löschform in Löschern oder ortsfesten Anlagen gelagert wird. Die Wasser/Schaum- Lösung kann vorgemischt sein oder erst im Einsatzfalle durch Zumischen erzeugt werden. Vorgemischte Lösungen werden in erster Linie bei tragbaren und fahrbaren Kleinlöschgeräten verwendet. Unter der Zumischung versteht man den prozentualen Anteil von Schaummittel an der Lösung. z.B. eine 3 % Zumischung bedeutet, dass die Lösung aus 97 % Wasser und 3% Schaummittel besteht. Unter der Verschäumungszahl (VZ) versteht man das Verhältnis zwischen Flüssigkeitsmenge (Wasser/ Schaum-Lösung) und Schaummenge. Nach der Verschäumungszahl teilt man die Schäume in drei Gruppen ein: 1. Schwerschaum – VZ bis 20  – 2. Mittelschaum – VZ von 20 bis 200 – 3. Leichtschaum – VZ von 200 bis 1000  – Die Verschäumungszahl ist wesentlich abhängig von der Art und Qualität des Schaumgerätes und des Schaummittels. Auch die äußeren Bedingungen (Brandgase, Rauch, Druck am Schaumrohr usw.) haben einen gewissen Einfluss auf die Verschäumungszahl. – Löschtechnische Eigenschaften: Schaumlöschmittel wirken. auf brennbare Flüssigkeiten, die leichter als Wasser sind, durch die sehr schnelle Bildung einer gasdichten Schaumdecke, die sich über die gesamte Oberfläche der Flüssigkeit ausbreitet. Die hohe Netzwirkung, verbunden mit dem Kühleffekt, bewirkt auch eine hervorragende Löscheigenschaft bei Bränden fester Stoffe. Der Kühleffekt ist abhängig von der Wasserhalbwertzeit (WHZ), sie ist ein Maß für die Beständigkeit des Schaums. Stoffliche Zusammensetzung: Die Eigenschaften für Schaummittel sind im Normblatt DIN 14272 festgelegt. Entsorgung: Bei der Entsorgung muss zwischen Konzentrat und vorgemischter Lösung unterschieden werden. Folgende Entsorgungsmöglichkeiten gibt es (behördliche Bestimmungen sind zu beachten!): Verbrennung in speziellen Verbrennungsanlagen, Verdünnte Schaummittel über eine biologische Kläranlage entsorgen, Mülldeponie, allerdings nicht für die Schaummittel selbst, sondern für Sand, Erdreich etc., die ausgelaufenes Konzentrat aufgenommen haben.

Pulverlöscher: Beim Einsatz von Pulverlöschmitteln unterscheiden wir im Hinblick auf die Brandklassen drei Arten von Löschpulver: BC – Pulver Basismaterial: Natrium- oder Kaliumhydrogencarbonat oder Kaliumsulfat ABC – Pulver Basismaterial: Monoammonium-, Ammoniumphosphat oder Ammoniumsulfat, M – Pulver Basismaterial: Natriumchlorid. Kaliumchlorid, Melamin oder Boroxid. Die Bezeichnung BC-. ABC- oder M-Pulver gibt an, für welche Brandklassen das Löschpulver wirksam eingesetzt werden kann. Bis 1978 gab es noch zusätzlich die Brandklasse E. Durch die Einführung der EN 2 im Jahre 1978 wurde diese Brandklasse ersatzlos gestrichen, da ABC- und BC-Pulver bei Niederspannungsanlagen bis 1000 Volt nach VDE 1032 einsetzbar ist. Löschmittel müssen typgeprüft und zugelassen werden, da sie eine Reihe von Anforderungen erfüllen müssen.  – Anforderungen an das Löschpulver – Löschtechnische Eigenschaften:  Die Löschwirkung der Löschpulver ist nicht auf einen einzelnen Löscheffekt zurückzuführen, sondern beruht auf dem komplizierten Zusammenwirken unterschiedlicher Löscheffekte. Beim BC-Pulver ist die ausschlaggebende Löschwirkung die indirekte Einflussnahme auf die Reaktionskette. Diese geschieht durch die Hemmung der Verbrennungsreaktion (antikatalytischer Effekt) ABC-Pulver bildet bei Glutbränden (Brandklasse A) ab ca. 70 °C eine Glasurschicht, die mehr oder weniger tief (je nach Art des Brandstoffes) in die Poren des brennenden Stoffes eindringt. Durch diese Glasurschicht wird einerseits die Sauerstoffzufuhr zur Glutzone verhindert und andererseits isoliert sie gegen die Strahlungswärme, so dass eine weitere Aufbereitung des brennenden Stoffes mit Sauerstoff unterbunden wird. Die Löschwirkung bei Bränden der Brandklasse B und C entspricht der des BC-Pulvers. Das M-Pulver hat eine abdeckende Wirkung des Brandguts, dabei kommt es zum Schmelzen bzw. bei etwas niedrigeren Temperaturen zum Sintern, sobald das Pulver erwärmt wird. Es bildet sich eine Kruste, die die Zuführung von Sauerstoff unterbindet. Je nach Art des Brandguts kann das Verlöschen unterschiedlich lange andauern. – Löschfähigkeit: Um die Löschfähigkeit eines jeden einzelnen Löschpulvers festzulegen, ist man bei älteren Zulassungen nach der DIN 14406 verfahren, bei Neuzulassungen wendet man die DIN EN 3 (EURO- Norm) an. – Anwendung des Pulvers: Löschpulver – mit Ausnahme von M-Pulver – entfaltet eine schlagartige Wirkung bei Flammbränden. Wenn feste glutbildende Stoffe oder aufgeheizte Metallteile im Bereich ausströmender Gase oder bei Flüssigkeiten mit niedrigem Flammpunkt vorhanden sind, ist die Gefahr der Rückzündung gegeben. Deshalb wird bei Bränden mit längerer Auf Heizzeit neben dem Pulver zusätzlich ein kühlendes Löschmittel eingesetzt, um dadurch die Gefahr der Rückzündung auszuschalten. Dies ist besonders wichtig, wenn es um die Rettung von Menschenleben geht. Z.B. Flugzeugbrände, hier ist es besonders wichtig, die Flammen innerhalb kürzester Zeit abzulöschen, damit eine erfolgreiche Menschenrettung möglich ist. In diesem Fall ist das Löschpulver durch kein anderes Löschmittel zu ersetzten. Gleichzeitig wird der Einsatz des Löschpulvers durch denn Einsatz von Luftschaum sinnvoll ergänzt, um die Gefahr der Rückzündung auszuschließen. Dadurch, dass man ABC-Löschpulver für fast alte Brandklassen (außer Brandklasse D) anwenden kann, findet es in den verschiedensten Bereichen seine Anwendung.. Einige wichtige Einsatzbereiche sind –l-. Gas- und Feststoffheizungen, Garagen, Lagerräume mit unterschiedlichem Lagergut, Büroräume usw.. Daraus kann man erkennen, dass das ABC-Löschpulver nicht nur dort angewendet wird wo nur ein Brandrisiko auftritt, sondern auch dort wo verschiedene Brandrisiken zusammenfallen. – Haltbarkeit: Weitgehend wird die Haltbarkeit des Löschpulvers von der sogenannten Hydrophobierung (Zumischung wasserabweisender Stoffe) bestimmt. Chemische Reaktionen sind bei Pulvern nur zu erwarten, wenn hohe Temperaturen oder Feuchtigkeit auf das Pulver einwirken. Das wird in der Regel durch die Lagerung in verschlossenen Behältern verhindert. Unzulässig ja sogar gefährlich ist es, ABC-Löschpulver und BC-Löschpulver zu vermische,. da es hier zu einer Gasentwicklung (Ammoniak!) kommt. – Unschädlichkeit – Ungiftigkeit: Die Löschpulver – mit Ausnahme der M-Pulver – dürfen keine gesundheitsschädliche Wirkung ausüben. Bei BC- Pulver ist dies dadurch gegeben, dass diese meistens aus Natriumhydrogencarbonat (Natron) hergestellt sind. dies Wird unter anderem auch in verschiedenen Lebensmitteln (z.B. Back- und Brausepulver) verwendet. Von der Staubbelästigung abgesehen, die je nach Pulverart und Temperatureinwirkung durch eine leichte Reizung der Schleimhäute begleitet werden kann – besonders im Einsatz in geschlossenen Räumen-, sind die Löschpulver physiologisch unbedenklich. Beim Einsatz von Metallbrandpulver können u.U. gewisse Gefahren auftreten. Weiterhin darf das Löschpulver nicht korrosionsfördernd wirken oder durch chemische Zersetzung schädigend auf andere Stoffe einwirken. – Die Entsorgung von unbrauchbarem Löschpulver kann entweder bei einer Sondermülldeponie geschehen oder, der bessere Weg, man lässt es der Verwertung in einem Kompostierwerk zukommen, da die Inhaltsstoffe wertvolle Düngemittelprodukte sind. Der Grund für die Sondermülldeponie, sind nicht die Inhaltsstoffe des Löschmittels, sondern die Tatsache das es wasserlöslich ist und somit bei unkontrolliertem Entsorgen eine Überdüngung des Bodens nicht ausgeschlossen werden kann. – Elektrische Leitfähigkeit: BC- Pulver, die für die Brandbekämpfung an elektrischen Anlagen zugelassen sind, dürfen im Pulverstrahl keine elektrische Leitfähigkeit aufweisen. Damit die löschende Person nicht gefährdet wird und um keine Kurzschlüsse in den Anlagen hervorzurufen. Bei BC- Pulver erfolgt auch in Hochspannungsanlagen kein Stromüberschlag über den Löschstrahl zum Löschgerät. Aus Sicherheitsgründen sind trotzdem gewisse Mindestabstände (VDE 0132) einzuhalten. ABC- Pulver bildet bei Temperaturen Über 70 °C eine Glasurschicht, die unter bestimmten Voraussetzungen elektrisch leitfähig sein kann. Deshalb dürfen ABC- Pulver nur in Niederspannungsanlagen (bis 1000 V) eingesetzt werden.

Das Feuerwehrhaus

Auszug aus der Chronik: 4. und 5. Juli 1992: Eröffnung des neuen Feuerwehrhauses 4. Juli: Am Vorabend Zeltfest und Tanz. Großer finanzieller Erfolg – 5. Juli: Einweihung des Feuerwehrhauses, Ehrengäste: Nationalrat Murauer, Landesrat Klausberger, Landesrätin Fösleitner, Bezirkshauptmann Gurtner, Bezirkskommandant OBR Edlmayr, Abschnittskommandant BR Leitner, Architekt Johann Englmair, Firmenvertreter und viele Angehörige der Nachbarfeuerwehren. Ehrungen: Feuerwehrverdienstkreuz: Josef Kreutzinger, Josef Ganglbauer, Anton Richter, Feuerwehr Bezirksmedaille: Bürgermeister Karl Platzer, Josef Singhuber, Kreutzinger Alfred, Innerhaider August und Edlinger Franz. Die Kameraden Josef Kreutzinger und Anton Richter wurden von der Gemeinde Schiedlberg mit dem „Goldenen Ehrenzeichen“ geehrt. – Highlights: Das gesamte Zeughaus kann per Notstromgerät mit Energie versorgt werden. Die Schlauchwaschanlage mit dem einfachen aber wirkungsvollen System. Der neue Mannschaftsraum mit integrierter Bar und Multifunktions Tischen. Spezial Alarmanlage auch ohne Netzspannung funktionsfähig. – Raumaufteilung: EG: Funkraum, Wasch und Toilettanlage, Werkstatt, Getränkelager und Fahrzeughalle – OG: Lager und Schulungsraum.

Der Funkraum ist die Nachrichtenzentrale  unseres Zeughauses. Hier laufen während eines Einsatzes  alle Nachrichten zusammen. Als Kommunikationsmittel stehen uns ein Funk Gerät, ein Festnetz Telefon, ein Faxgerät sowie ein PC zur Verfügung. Funk Rufname der Zentrale: FLORIAN SCHIEDLBERG – Telefonnummer der Zentrale: 07251/333 – FAX Nummer der Zentrale: 07251/333

Damit unsere Fahrzeuge immer Einsatzbereit sind wird der Zustand der Batterie durch ein Ladesystem kontrolliert. Der Batterie Zustand des Kommando Fahrzeug wird mit einem Pölz BTL 2000 Ladesystem überwacht. Es hat drei Steckplätze und ein Zwischengerät für unser Löschfahrzeug, das die Tragkraftspritze im Fahrzeug geladen werden kann. Das TLF-A 2000 wird zusätzlich über einem separaten Anschluss mit Druckluft versorgt.  Diese kommt aus einem Kompressor der im angebauten Bauhof stationiert ist. Außerdem werden die Ladegeräte für Funk und Handscheinwerfer mit 230 Volt Wechselspannung beliefert.

Schlauchwaschanlage: Dieses System ist sehr einfach und unkompliziert ausgelegt! Aber es ist sehr effektiv und benutzerfreundlich. Nach der Trocknung werden die Schläuche händisch mittels einer Aufroll Maschine zusammen gerollt und anschließen in ein Schlauchlager transportiert.

Das Warn und Alarm System Alu2G ROT ist eine moderne Einrichtung für die Alarmierung der Feuerwehren von Oberösterreich. Die Alarmierung erfolgt hierbei über Funk. Die Sirene kann von den Bezirkwarnstellen, des Landesfeuerwehrkommandos oder  manuell über das Kontroll Panel ausgelöst werden. So funktionierts: Einsatzaufträge seitens der O–-Landeswarnzentrale in Linz werden nun in digitaler Form zu den Endstellen bei der Feuerwehr übermittelt. Aber auch die Übermittlung der Zivilschutzalarmsignale mittels Sirenen zur Warnung der Bevölkerung im Katastrophenfall  erfolgt nun auf diesem Wege.  Die Übermittlung des Einsatzbefehles erfolgt dabei  über die Sirenen auf dem Zeughaus und des Gemeindamtes. Zugleich ist dieser Einsatzbefehl auch am Display der WAS-Bedienstelle ablesbar und es erfolgt ein automatischer Ausdruck eines Alarmierungs Faxes auf einem in der Zentrale installierten Kombigerätes.

Angelobungsformeln

Die Angelobung bezeichnet in –sterreich die Verpflichtung zur gesetzestreuen und gewissenhaften Ausübung übertragener Funktionen mit einem feierlichen Versprechen, dem Gelöbnis. Die endgültige Aufnahme in die Freiwillige Feuerwehr erfolgt durch Angelobung. Der Text des Gelöbnisses variiert zwischen den Bundesländern, ist aber im Wesentlichen: Angelobungsformel für den Aktiv Stand (Ab dem 16. Lebensjahr): Ich gelobe meine freiwillig übernommene Pflicht als Feuerwehrmann pünktlich und gewissenhaft zu erfüllen, die Befehle meiner Vorgesetzten zu befolgen, die mir übergebenen Ausrüstungsgegenstände vorsorglich zu behandeln und allen Mitgliedern ein treuer Kamerad zu sein. Angelobungsformel für die Feuerwehrjugend (Bei Eintritt): Ich gelobe, meine freiwillig übernommenen Pflichten als Jungfeuerwehrmann pünktlich und gewissenhaft zu erfüllen, die Anordnungen meiner Vorgesetzten zu befolgen, an den Ausbildungsveranstaltungen teilzunehmen, die mir anvertraute Ausrüstunzweckentsprechend zu verwenden und sorgfältig zu behandeln sowie allen Mitgliedern ein guter Kamerad zu sein.

Aufgaben des Kommandos

Kommandant: Repräsentation der Feuerwehr nach außen!· Verantwortlich für die Ausbildung der Mannschaft· Kommandositzungen organisieren· Übungsbetrieb organisieren· Organisation von: Brandschutzpläne Wasserkarte Alarmplan· Lehrgangsteilnehmer organisieren· Bewerbe· Grundausbildung in der Feuerwehr· –ffentlichkeitsarbeit – Kommandant Stellvertreter: Ausbildung der Mannschaft – theoretische Schulungen· Abhalten von Übungen· Übungsbetrieb organisieren· Organisation von: Brandschutzpläne Wasserkarte Alarmplan· Lehrgangsteilnehmer organisieren· Bewerbe· Grundausbildung in der Feuerwehr· –ffentlichkeitsarbeit – Kassier: Buchhaltung· Sammeln (Einteilung, Sammellisten)· Verrechnung der Einsätze – Schriftführer: Einsatzberichte· Mitgliederliste· Protokolle· Tätigkeitsbericht· Gebäudeliste überprüfen· Einladungen· Lehrgangsanmeldung· Bewerbsanmeldung· Archiv: Fotoalben, Ehrenbuch, Totenbuch – Zeugwart: Sirenenprobe· Kleiderkammer· Fahrzeuge: Wartung, –lwechsel, Kfz-Überprüfung, Treibstoff· Geräte: Treibstoff, –lwechsel, Wartung· Stopfdichtung bei Pumpen (Dichtheitsprobe)· Funkgeräte: Akkus regelmäßig völlig entladen und laden· Handscheinwerfer: Akkus laden· defektes Gerät reparieren bzw. auswechseln· Nach Übungen und Einsätzen: Sichtkontrolle bei Rettungsleinen, Drahtseilen, Hydraulischem Bergegerät· Zeughausreinigung organisieren· Müllentsorgung: Mülltonne entleeren, –lbindemittel entsorgen· Winter: Schneeketten auflegen, Beheizung des Zeughauses, Schlauchhaspel entleeren (TLF), Dichtungen einfetten – Zugskommandant:  Ausbildung der Mannschaft· Zugsbewerb· 1 Großübung· 1 Großübung mit einer oder mehreren Nachbarfeuerwehren pro Jahr – Lotsenkommandant: Feuerwache und Parkdienst organisieren · 2 Funkübungen pro Jahr – Gruppenkommandant: Übungen organisieren· Bewerbsübungen Atemschutzwart· Wartung und Reinigung der Atemschutzgeräte· Befüllen der Atemschutzflaschen· Termine für Atemschutzuntersuchungen· 4 Atemschutzübungen pro Jahr Jugendbetreuer· Ausbildung der Feuerwehrjugend· Wissenstest· Jugendlager· Jugendbewerb.

Unsere Dienstgrade

In den Feuerwehren gibt es in den verschiedenen Ländern Dienstgrade, die nach Ausbildungsstand, Dienstverwendung oder Dienstalter vergeben werden. In Deutschland und –sterreich sind die Dienstgrade sehr ähnlich, unterscheiden sich aber in kleinen Details, da dies in den jeweiligen Bundesländern getrennt geregelt ist. In der Schweiz sind die Dienstgrade an die militärischen Dienstgrade der Schweizer Armee (vor 2003) angelehnt. Je nach Dienstverwendung oder Dienstalter hat jedes Feuerwehrmitglied in –sterreich einen Dienstgrad. Im Großen und Ganzen sind die Dienstgrade bundesweit einheitlich. Da in –sterreich die Feuerwehr Bundesländersache ist, obliegt es dem jeweiligen Landesfeuerwehrverband die Dienstgradtafel zu erlassen.

Schutzausrüstung

P1010376 P1010382 P1010439 P1010446Die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) muss bei gefährlichen Arbeiten und Tätigkeiten verwendet werden, um Verletzungen zu vermeiden oder zu minimieren, die durch andere Maßnahmen nicht verhindert werden können. Neben den technischen (Gefahrvermeidung) und organisatorischen Maßnahmen (Gefahreinwirkung z. B. zeitlich begrenzen) zählen die persönlichen Maßnahmen (PSA und Unterweisung) zu den klassischen Maßnahmen des Arbeitsschutz und der Arbeitssicherheit. Schutzausrüstungen finden Verwendung zum Beispiel in der Landwirtschaft, Forstwirtschaft, bei der Feuerwehr oder im Katastrophenschutz, in Fertigungsbetrieben (z. B. Chemie) oder in der Bauwirtschaft. Aber auch in der Freizeit oder beim Sport können sie unerlässliche Hilfsmittel darstellen (z. B. Kopfschutz, Rettungsweste oder Schutzbrille). Sie sollten/müssen den jeweiligen nationalen Normen und Gesetzen entsprechen.

Die Mannschaft

Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit! Mit diesen Worten identifiziert sich die Mannschaft der Feuerwehr Schiedlberg. Um diese Sicherheit auch gewährleisten zu können, absolvieren die Mitglieder ständig Kurse und Weiterbildungen auf den einzelnen Gebieten. Die FF Schiedlberg verfügt derzeit über einen Mannschaftsstand von 79 aktiven Mitgliedern, davon besitzen 15 den Atemschutzgeräteträgerlehrgang. Unser Team, welches 7 Tage die Woche, 52 Wochen im Jahr für Sie da ist! Mannschaftsstärke: 76 Aktive Als Feuerwehrmann können Sie einen wertvollen Beitrag für die Sicherheit der Allgemeinheit leisten.

Die Notrufnummern

Wichtige Notrufe: POLIZEI 133 RETTUNG 144 FEUERWEHR 122 Weitere Notrufe: Notruf für Gehörlose: 0800 13 31 33 (über Fax bzw SMS aus Mobilnetzen), Ärztefunkdienst: 141 (Bereitschaftsdienst praktischer Ärzteaußerhalb regulärer Ordinationszeiten) Bergrettungsdienst: 140 Vergiftungsinformationszentrale: 01/406 43 43 Frauenhäuser Notruf: 05 / 77 22 Gefährliche Gebrechen: Gasnotruf: 128 Soziale Notfälle: PSI – psychosoziale Information: 01/313 30 Rat auf Draht (Kinder- und Jugend-Telefonhilfe): 147 Telefonseelsorge: 142 KiB children care: 0664 620 30 40 (Verein für die Begleitung und Betreuung kranker Kinder) Pannenhilfe: –AMTC: 120 ARB–: 123 Hilfe im Ausland: Außenministerium Wien – Serviceline (weltweit):+43 / 1 / 901 15 4411 juristische, medizinische und technische Nothilfe (–AMTC):+43 / 1 / 25 120 00 Sperrtelefone:Maestro (Bankomat): +43 / 1 / 204 88 00Mastercard/Visa (Pay Life): +43 / 1 / 717 01 45 00Mastercard/Visa (Card Complete): +43 / 1 / 711 11 770Diners Club (Air Plus): +43 / 1 / 501 35 136 American Express: +49 / 69 97 97 2000 Wichtiger Hinweis: Die Rufnummern 120 und 123 sind keine eigentlichen Notrufnummern,sondern „öffentliche Kurzrufnummern für besondere Dienste“ im Sinnedes § 21 der Verordnung der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH,mit der Bestimmungen für Kommunikationsparameter, Entgelte undMehrwertdienste festgelegt werden (Kommunikationsparameter-,Entgelt- und Mehrwertdiensteverordnung – KEM-V) idF BGBl II Nr. 77/2008. Ebenso ist die Telefonnummer der Vergiftungszentrale keine Notrufnummer.Die Notrufnummer 112 läuft in –sterreich ausschließlich bei der Polizei auf gemäß § 18 KEM-V,Anforderungen anderer Rettungsdienste werden aber mitabgewickelt Geregelter Ablauf eines Notrufes: Die 6 Ws* Wer ruft an/Rückrufnummer?* Wo geschah es?* Was geschah?* Wie viele Personen sind betroffen?* Welche Art der Erkrankung/Verletzung liegt vor?* Warten auf Rückfragen!

Unsere Jugendgruppe

Die Jugendgruppe Schiedlberg – Ein starkes Stück Freizeit Beginn 2000 konnte mit der Gründung einer Jugendgruppe ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung der Feuerwehr Schiedlberg  geschaffen werden.  Die positiven Auswirkungen dieses Beschlusses waren bereits nach kurzer Zeit ersichtlich. Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren können jederzeit der Feuerwehrjugend beitreten. Die Ausbildung bei der Feuerwehrjugend ist umfassend. Sie beinhaltet den richtigen Umgang mit Löschgeräten und vielen anderen Geräten der Feuerwehrtechnik, eine fundierte Erste Hilfe Ausbildung und vieles mehr. Natürlich kommt hier keinesfalls Langeweile auf, unsere Jugend Betreuer kombinieren die Wissensvermittlung stets mit einer Portion Spaß und Unterhaltung. Nebenbei sorgen Ausflüge, Bewerbe, Veranstaltungen und Spiele für die nötige Abwechslung. Die Überstellung vom Jugend- in den Einsatzdienst der Feuerwehr erfolgt im Alter von 16 Jahren. Ab diesem Zeitpunkt kann der Jugendliche nach der weiteren Grundausbildung auch im Ernstfall eingesetzt werden. Beitritt: Grundsätzlich ab dem 10. Geburtstag. Wir sind immer bestrebt neue Mitglieder in die Jugend  aufzunehmen und sie mit dem besten Wissen und Gewissen für den Aktiven Dienst vorzubereiten. Beitritt: Grundsätzlich ab dem 10. Geburtstag. Wir sind immer bestrebt neue Mitglieder in die Jugend aufzunehmen und sie mit dem besten Wissen und Gewissen für den Aktiven Dienst vorzubereiten.

Unsere Fahrzeuge

Ein Feuerwehrfahrzeug ist ein Kraftfahrzeug, das die Feuerwehr im Rahmen ihrer Einsatztätigkeit verwendet. Auch Anhänger, die für Feuerwehrzwecke verwendet werden, fallen in diese Kategorie. Um im Straßenverkehr besondere Rechte in Anspruch nehmen zu können, sind die Feuerwehrfahrzeuge speziell gekennzeichnet und mit Sondersignalen ausgestattet. In Kontinentaleuropa sind die Fahrzeuge meist rot (z. B. RAL 3000) bzw. leuchtrot (z. B. RAL 3024, RAL 3026) lackiert. In Großbritannien sind Löschfahrzeuge oftmals lemongelb, was in der besseren Sichtbarkeit innerhalb des UV-Spektrums begründet ist. Für Farbenblinde sind rote Löschfahrzeuge grau, während der Gelb-Grünton für das menschliche Auge besonders gut wahrnehmbar ist. Sie haben je nach Land ein Folgetonhorn und eine oder mehrere blaue (in Spanien gelbe, in den USA rote) Rundumkennleuchten.

Das Kommandofahrzeug (KDO) ist ein Feuerwehrfahrzeug, das zur Aufnahme des Kommandos für eine Feuerwehreinheit von mind. 4 Löschgruppen bestimmt ist. Die Besatzung besteht aus 1 Kommandanten und 6 Mann (Funker, Melder und Zugtrupp). Das Fahrzeug dient weiters zur Aufnahme der feuerwehrtechnischen Ausrüstung und der kraftfahrtechnischen Ausrüstung. Das Fahrzeug ist mit M&S-Profil Reifen für den Ganzjahreseinsatz bestückt.  – Fakten: Erstmalige Zulassung: 25.03.1993 – Sitzplätze: 9 – Hz. Gesamtgew.: 2800 kg – Antriebsart: Diesel – Leistung (kw): 55,0 -Hubraum (ccm): 2399 – Besonderheiten: Kommandoleuchte, Feuerlöscher zur Erstbekämpfung, Wird für Mannschaftstransporte und als Einsatzleitstelle genutzt. – Fabrikmarke: Mercedes Benz – MB 100D

Das Tanklöschfahrzeug 2000 (TLF-A 2000) ist ein Feuerwehrfahrzeug, das für die Brandbekämpfung ausgerüstet ist. Die wesentliche Ausstattung beinhaltet: â€¢ 1 Löschwassertank mit 2.000 Liter Inhalt â€¢ 1 Einbaupumpe â€¢ 1 Schnellangriffseinrichtung â€¢ 1 Stromerzeuger â€¢ 1 Lichtmast – Fakten: Erstmalige Zulassung: 01.07.1992 Sitzplätze: 7 Hz. Gesamtgew.: 13500 kg Antriebsart: Diesel Leistung (kw): 158,0 Hubraum (ccm): 6595 – Besonderheiten: Hydraulisches Rettungsgerät, Belüftungsgerät, Notstromaggregat,  Lichtmast – Fabrikmarke: Steyr – 13s21/l37/4×4

Das Löschfahrzeug  (LFB) hat mehr als 3,5 t Gesamtgewicht und führt zusätzliche Ausrüstung mit. Das Löschfahrzeug kann mit den Zusatzbuchstaben B, also LF-B, für ein Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung, bzw. W, also LF-W für ein Löschfahrzeug mit Wasser kombiniert werden. LF-A dienen vor allem der Löschwasserversorgung und führen dafür meist eine absetzbare Pumpe (TS) und größere Schlauchmengen mit. – Fakten: Erstmalige Zulassung: 15.03.1985 Sitzplätze: 9Hz. Gesamtgew.: 5000 kg Antriebsart: Diesel Leistung (kw): 64,0 Hubraum (ccm): 3782 – Besonderheiten: Notstromaggregat und Tragkraftspritze TS Fox – Fabrikmarke: Daimler Benz

Blog der Freiwilligen Feuerwehr Schiedlberg